Soulfood: aromatische Linsensuppe mit Hack und Spinat

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Hallo ihr Lieben

heute zeige ich euch ein Rezept für wahres Soulfood, dass bei dem kalten Wetter und den kurzen dunklen Tagen so richtig gut tut. Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer und Chili geben der Suppe eine orientalische Note und es duftet herrlich nach diesen aromatischen Gewürzen. Da bekomme ich sofort Lust zu essen. Kennt ihr das?

Seit ein paar Monaten Bereichen zwei kleine Katzen unser Leben, besonders eine von ihnen ist sehr neugierig und immer dabei, wenn ich etwas in der Küche koche. Mit allen Mitteln versucht sie dann einen Blick in den Topf zu erhaschen und saugt die Gerüche mit ihrer kleinen Nase regelrecht auf.


Kein Wunder also, dass sie auch beim Fotografieren um mich und das Set herumgeschlichen ist. Immer auf der Suche nach einer Gelegenheit in einem unbeobachteten Moment den Kopf ins Essen zu stecken.

Obwohl das manchmal sehr anstrengend sein kann und wir auf Schritt und Tritt beobachtet, aus der Deckung heraus angesprungen und angestupst werden, können wir uns ein Leben ohne die zwei Fellknäuel gar nicht mehr vorstellen.

Ein bisschen Zeit müsst ihr für die Linsensuppe einplanen, so ca. 30 bis 40 Minuten, dafür ist es aber wirklich sehr einfach und gelingt auf jeden Fall!


Einkaufsliste für 2 Hungrige 


1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Butter
je 1 TL Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken
150 g Rinderhack
Salz, Pfeffer
250g rote Linsen
100g junger Spinat
1 l Gemüsebrühe
1-2 EL Zitronensaft
1 milde Peperoni

Und so geht's


Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Den Kreuzkümmel solltet ihr in einem Mörser zerstoßen.

Butter in einem Topf erhitzen und Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken kurz darin unter Rühren rösten. Das Hackfleisch zugeben und feinkrümelig braten. Es dauert etwas, bis es wirklich knusprig ist. Das erkennt ihr an der bräunlichen Farbe.

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Linsen zugeben und kurz mitdünsten. Ca. 1 Liter Gemüsebrühe zugießen und aufkochen. Bei milder Hitze ca. 15 Minuten sämig kochen.

Jetzt den Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit in die Linsensuppe rühren. Mit Zitronensaft, Salz und ev. Pfeffer abschmecken. Mit in feine Ringe geschnittenen Peperoni anrichten.


Einen guten Appetit

eure Johanna


Suchtgefahr: Selbstgemachtes Granola

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Hallo ihr Lieben,

wir meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich ein verrückter Müslimummel bin. Müsli gibt es bei mir wirklich jeden Tag, gerne auch nicht nur zum Frühstück. Richtig verrückt bin ich eigentlich nach Overnight-Oats. So ziemlich das beste, was ich an der Müslifront für mich seit Jahren getan hat.

Seitdem es allerdings kälter wird, habe ich morgens zunehmend weniger Lust auf kaltes Müsli frisch aus dem Kühlschrank. Meine neue Liebe in Sachen Müsli heißt daher, Trommelwirbel bitte: Granola. Vorsicht Suchtgefahr!

Granola ist die schlankere und amerikanische Schwester unseres Knuspermüslis, aber der Name klingt viel exotischer oder eben schöner. Beim Granola gibt es keine zuckrig verklebten Haferflockenklumpen, die einem beim Essen den Gaumen aufschlitzen, jedes Korn wird vielmehr von einer hauchfeinen Schicht Honig oder Syrup überzogen und guldenknusprig geröstet.

Das knusprige Granola könnt ihr mit Milch oder Joghurt essen und es wunderschön in Gläser schichten und überall hin mitnehmen. In einem hübschen Einmachglas ist es auch ein tolles Geschenk für eure beste Freundin.

Und hier kommt ihr ins Spiel: Granola lässt sich sehr gut im eigenen Ofen machen. Dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Um euch zu zeigen, wie einfach es geht, habe ich euch mein derzeitiges Lieblingsrezept für ein herbstliches Granola mit Kürbiskernen, Cranberries und Zimt mitgebracht.

Auf die Flocken, fertig, los!



Einkaufsliste


3 Tassen Haferflocken
1 Tasse gemischte Nüsse (Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse und Mandeln)
1/2 Tasse Kerne (Sonnenblumen + Kürbiskerne)
1/2 Tasse Honig
1/4 Tasse Kokosfett
1 TL Zimt
1/2 Tasse getrocknete Cranberries

Und so geht's


Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nüsse grob hacken, dann mit Haferflocken und den Kernen in einer großen Schüssel mischen. Honig, 1 EL Wasser und Kokosfett in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Zimt sowie eine Prise Salz zugeben und gut umrühren.

Den flüssigen und warmen Honig zu der Haferflockenmischung geben und mit 2 Löffeln so lange mischen - so wie wenn ihr Salat mischt - bis es keine Klümpchen mehr gibt und alles mit einer dünnen Schicht Honig überzogen ist.

Die Haferflocken und auf ein hohes Blech geben, das mit Backpapier ausgelegt ist, und gleichmäßig verteilen. Bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebt ihr das Granola für 20 bis 40 Minuten in den Ofen. Das hängt zum Einen von eurem Ofen ab und zum Anderen davon, wie knusprig ihr euer Müsli möchtet. Dabei solltet ihr es nicht aus den Augen lassen und immer wieder druchmischen.

Vorsicht: Das Granola brennt sehr schnell an! Also lasst es wirklich nicht lange aus den Augen.

Wenn ihr das Granola aus dem Ofen holt, mischt ihr es mit den Cranberries und lasst es vollständig auskühlen.

In einem geschlossen Glas hält sich das Granola auf jeden Fall 2 Wochen.

Guten Appetit,
eure Johanna

Geniale Kürbissuppe mit Kokosmilch

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Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch schon mal das Gefühl, die ganze Welt habe sich gegen euch verschworen, weil einfach alles schief zu gehen schien? So eine richtige Pechsträhne halt. Was tut ihr dagegen? Bzw. wie schafft ihr es, euch von dem ganzen Unheil nicht runterziehen zu lassen?

In den letzten paar Wochen hatte ich eine solche Pechsträhne, leider schaffe ich es nur selten, mich davon nicht so beeindrucken zu lassen. Viel zu oft nehme ich Rückschläge persönlich, zweifle an mir selbst und bin wahnsinnig schlecht gelaunt.

Ende Juli habe ich endlich das Referendariat beendet, eine anstrengende und aufreibende Zeit, in der ich mich ständig selbst hinterfragt habe, ging endlich zu Ende. Viele meiner Mitreferendare habe eine Stelle an einer Schule bekommen. Und während ich noch darüber grübelte, ob ich wirklich für den Rest meines Lebens Lehrerin sein wollte, hatten so ziemlich alle einen Job und ich stand mit leeren Händen und ohne Geld da.

Vater Staat unterstützt junge arbeitslose Referendare übrigens nur selten und in meinem Fall (mein Freund ist Steuerberater) schon gar nicht. Rückschlag Nummer 2 und ich sah mich schon alkoholisiert und obdachlos unter Autobahnbrücken nächtigen.

Für den Traumjob, der zwischendurch schon zum Greifen nahe war, kam dann leider auch eine Absage. Das Timing im Urlaub hätte auch nicht besser sein können.

Inzwischen habe ich einen Job gefunden, der mehr Spaß macht als erwartet. Und bin froh, als Selbstständige recht entspannt ins Arbeitsleben starten zu können. Gestern war für viele meiner Refkollegen der erste Schultag und ehrlich gesagt beneide ich sie darum nicht.

Nach einem turbulenten Sommer bin ich also bereit in den Herbst zu starten. Den Anfang macht heute ein wahrer Klassiker in meiner Küche: die Kürbissuppe. Schon der Geruch zaubert sofort wunderschöne Herbststimmung.


Einkaufsliste für 4 Personen


1 Hokkaido Kürbis (ca. 1 kg)
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
500 ml Kokosmilch
2 EL Butter oder Ghee
1 l Gemüsebrühe
Koriandergrün oder Petersilie zum Anrichten
1/2 TL Chiliflocken
Salz und Pfeffer

Und so geht's


Als erstes muss der Hokkaido in ca. 3 cm große Würfel geschnitten werden. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das weiche Innere mit einem Esslöffel auskratzen. Anschließend kann der Hokkaido gewürfelt werden.

Zwiebeln fein würfeln. Kartoffel schälen und in 2cm große Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln.

Ghee/ Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Ingwer darin glasig dünsten. Kartoffel- und Kürbiswürfel zugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen.

Die Suppe nun ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. Salzen und Pfeffern.

Abschließend Kokosmilch zugeben und die Suppe feinpürieren. Mit Chileflocken und Salz abschmecken.

Zum Servieren mit gerösteten Kürbiskernen und Korianderblättchen anrichten.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

P.S. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebeln stammen von meinem eigenen Acker, das schmeckt doppelt gut!

Blitzschnelle Feierabendküche: Gnocchi mit Salbei

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Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für ein Rezept aus der Kategorie "superschnell" und da habe ich genau das richtige für Dich. An vielen Abenden hast Du einfach keine Lust lange in der Küche zu stehen? Dann lautet mein Geheimrezept: Gnocchi-Pfanne. Denn mit einer Gnocchi-Pfanne schlägst du jede Eieruhr!

Gnocchi sind je nach Herkunft daumengroße Kartoffel- oder Grießklöschen, die selbstgemacht eines der leckersten und fluffigsten Dinge unter dem Himmel sind. Ich finde aber, das auch die gekauften inzwischen einiges her machen, wenn sie richtig zubereitet werden.

Natürlich solltest Du unbedingt mal selbstgemachte Gnocchi ausprobieren, ein tolles Rezept für Kräutergnocchi findest du hier. Aber auch die Gnocchi aus der Kühlabteilung Deines Supermarktes schmecken gut und sind tolle Alternativen.

Hast Du eigentlich schon mal gebratenen Salbei probiert? Knusprig gebratener Salbei harmoniert wunderbar mit weichen Gnocchi und rundet das schnelle Feierabendrezept ab. Falls Du nicht ganz so puristisch sein möchtest, kannst Du noch  ein paar getrocknete Tomaten dazugeben. Das Ergebnis ist himmlisch lecker und braucht maximal 10 Minuten. Das glaubst Du nicht? Dann probier' es doch einfach mal aus!


Einkaufsliste für 2 Personen

500g frische Gnocchi aus dem Supermarkt
2 Zweige Salbei
4 getrocknete Tomaten
1 EL Butter + 1 EL Olivenöl
Parmesan
Salz und Pfeffer

Und so geht's

Butter und Olivenöl in der Pfanne zerlassen. Den Salbei abwaschen, trockenschütteln und die einzelnen Blätter abzupfen. Den Salbei in das heiße Fett geben und rundherum knusprig braten. Zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.

Die Gnocchi im restlichen Fett bei kleiner Hitze rundherum golden anbraten.

Tipp: Wenn Du einen Deckel auf die Pfanne legst, werden die Gnocchi schön fluffig und schneller weich.

Zum Schluss die getrockneten Tomaten zugeben und mit den Gnocchi mischen. Salbeiblätter wieder in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist Dein blitzschnelles Abendessen fertig! Wer möchte, hobelt noch etwas Parmesan über seinen Teller.



Einen guten Appetit,

eure Johanna

Kunterbunter Caprese-Salat

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Hallo ihr Lieben,

als ich das erste Mal gelbe und grüne Tomaten im Supermarkt in Italien gesehen habe, musste ich ziemlich stutzen. Wieso werden hier unreife Tomaten verkauft, fragte ich mich - dabei im Hinterkopf ein Bild von kistenweise roten reifen Tomaten aufgenommen in den 50er Jahren in Italien - italienische Esskultur schien nicht mehr das zu sein, was sie mal war.

Naiv wie ich war, wunderte ich mich noch über die italienischen Hausfrauen, die sich die Tüten mit gelben und grünen Tomaten vollstopften. Ein paar Jahre später, sah ich ähnliche Tomaten auf dem Wochenmarkt. Eine ältere Frau wünschte frische Tomaten und fügte hinzu, dass sie aber bitte nicht diese unreifen Dinger haben wolle, schon roten sollten sie sein.

Mit gespitzten Ohren, hörte ich den Bauern lachen, nein, die seien nicht unreif, die g'höret so! Offensichtlich gibt es wie bei Paprika auch bei Tomaten rote, gelbe und grüne Sorten. Lachend zeigte der Bauer noch auf die verbeulten Ochsenherztomaten und ein paar Tomaten, die fast schwarz waren. G'höret au so!

Inzwischen gibt es auf dem Münstermarkt auch lilafarbene und gelbe Möhren, Tomaten in sämtlichen Farben und Formen, und anderes außergewöhnliches Gemüse, das ebenfalls so g'hört. Ich habe also meinen Mut zusammengenommen, als Foodbloggerin muss man sich hin und wieder mal was trauen und eine bunte Mischung kleiner Tomaten eingekauft.

Im Sommer, gerade bei den Temperaturen der letzten Woche, schmecken mir Tomaten besonders gut, am liebsten als Caprese mit Büffelmozzarella. Wusstest du eigentlich, dass Tomaten Enzyme enthalten, die den Körper dabei unterstützen sich vor UV-Strahlung zu schützen? Ja ja, ich auch nicht.

Herausgekommen ist ein kunterbunter Caprese-Salat. Sieht er nicht wunderbar aus? Mir gefällt er so bunt und durcheinander besonders gut. Die kleinen gelben Tomaten waren übrigens mit Abstand die süßesten, die ich je gegessen habe. Das hätte ich wirklich nicht gedacht!


Einkaufsliste

500 g bunte kleine Tomaten
1 St. Büffelmozzarella
2 EL Olivenöl
2-3 Stängel frisches Basilikum
Salz u. Pfeffer

Und so geht's

Die Tomaten waschen und trockentupfen. Je nach Größe vierteln oder halbieren und in eine Schale geben. Büffelmozzarella aus der Packung holen und in kleine Streifen/Stücke rupfen. Gerupft ist viel schöner als geschnitten, Büffelmozzarella ist außerdem viel weicher als Mozzarella aus Kuhmilch und lässt sich daher wunderbar in dünnen Schichten abziehen.

2 EL Olivenöl zu den Tomaten geben. Basilikumblätter abzupfen und in Steifen schneiden. Salzen und Pfeffern, anschließend vorsichtig mischen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

So erreichst Du Deine Ziele

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Hallo ihr Lieben,

heute Abend bekommen wir Studienreferendare unsere Zeugnisse. Bis hierher war es ein langer Weg mit Stolpersteinen, Umwegen, Hindernissen und tiefen Gräben. Mehr als einmal war ich kurz davor aufzugeben und alles hinzuschmeißen. Heute, einige Hindernisse, Umwege und Heilkrämpfe später, kommt mir dieser Weg weniger schwierig vor und ich bin stolz auf mich, es geschafft zu haben.

Was immer deine persönlichen Ziele sind, du verfügst über die notwendigen Fähigkeiten um sie zu erreichen. Trotzdem begegnen wir alle Situationen, von denen wir glauben, sie niemals meistern zu können. Ich zeige Dir ein paar Tricks, mit denen auch Du Deine Ziele erreichen kannst.


1. Fokussiere Dich auf Dein Ziel

Stell Dir als erstes die Frage, was Dein Ziel ist, was genau möchtest Du erreichen. Es hilft, sein Ziel genau und präzise zu formulieren, so weißt du, was du erreichen willst und lässt dich nicht von Nebensächlichem ablenken.

Du möchtest beispielsweise eine Weltreise machen? Wunderbar! Schreib es auf und hänge dir den Zettel zur Motivation an einer sichtbaren Stelle auf. So wirst du immer wieder an dein Ziel erinnert (und gibst das Geld nicht für andere Dinge aus).

2. Formuliere einzelne Schritte

Super, Du hast Dein Ziel präzise formuliert, jetzt weißt Du, was Du willst. Das ist großartig und der erste Schritt hin zu deinem persönlichen Ziel. Kommt Dir das Ziel jetzt ganz einfach zu erreichen vor? Wahrscheinlich nicht. Eher wahrscheinlich ist, dass Dir das Ziel nun umso größer und unerreichbar erscheint. Nun kommt der meiner Meinung nach wichtigste Schritt: Du musst Dich selbst ein bisschen betrügen.

Mache Dir bewusst, welche Teilschritte zum Erreichen deines Ziels notwendig sind und unterteile dein Ziel in einzelne Schritte. Das Formulieren kurzfristiger Ziele, lässt Dir Dein eigentliches Ziel weniger unbezwingbar erscheinen. Du hast nun einen Fahrplan, mit dem Du Dein persönliches Ziel auf jeden Fall erreichen wirst.

Notiere Dir also einzelne Schritte, wie Du zu Deiner Weltreise kommst. Wieviel Geld musst Du monatlich sparen, wann musst Du Visa beantragen, welche Impfungen brauchst Du?

3. Frag den Profi

Auf jedem Gebiet gibt es Experten. Die Expertise ist auch ihnen nicht zugeflogen, sondern sie haben sie sich hart erarbeitet. Sicherlich teilen sie gerne ihr Wissen mit Dir und können Dir wertvolle Tipps geben. Profis können Dir dabei helfen, mögliche Stolperfallen oder Lücken bei deinen Teilschritten aufdecken.

Bestimmt kennst Du jemanden, der schonmal eine Weltreise gemacht hat, seine Masterarbeit geschrieben hat, 10 Kilo abgenommen, mit dem Rauchen aufgehört oder das Abitur schon in der Tasche hat. Sprich diese Profis an und hole Dir ihre Hilfe.


4. Durchstarten mit Plan

Du hast dein Ziel und die zum Erreichen notwendigen Einzelschritte notiert und mit einem Profi gesprochen. Das ist großartig. Du bist bereit zum Durchstarten. Beginne nun mit dem ersten kurzfristigen Ziel. Die Fokussierung auf die einzelnen Etappen deines Fahrplans, helfen dir dabei, nicht den Überblick zu verlieren, dein Ziel erscheint erreichbarer.

Beginne zum Beispiel damit, Dir einen Nebenjob zu besorgen, über den Du Deine Weltreise finanzieren kannst. Sobald Du den Job in der Tasche hast und monatlich einen bestimmten Betrag beiseite schaffst, kannst Du Dich neuen Teilzielen widmen.

5. Rückschläge in die Luft schlagen

Inzwischen bist Du voll im Flow, hackst ein Teilziel nach dem anderen ab und dann kommt er, der Rückschlag. Unvorbereitet und unerwartet; Du hattest doch alles so gut durchgeplant und jetzt das. Dein Ziel erscheint plötzlich wieder in unerreichbarer Ferne.

Rückschläge sind normal, sie gehören dazu. Kein Ziel, außer zu leichte, wirst Du ohne Rückschläge erreichen. Du kannst Dich nun wieder an Profis oder an Deine Freunde wenden. Insbesondere Freunde helfen Dir dabei, Deinen Rückschlag zu verkraften und neue Energie zu tanken. Nach ein paar Tagen im Frustrationstief solltest Du Deine Teilziele überprüfen. Woran liegt es, dass plötzlich der Rückschlag kam und was kannst Du nun tun, um Dein Ziel doch noch zu erreichen? Oft hilft es, das Teilziel in noch kleinere Ziele zu unterteilen und sie Schritt für Schritt zu bearbeiten.

Wenn Du den Rückschlag nun überwunden hast, ist es, als hättest Du Flügel, plötzlich fliegst Du Deinem Ziel wieder entgegen und Dir wird bewusst: Du warst Deinem Ziel noch nie so nahe, nun kann Dich nichts mehr aufhalten!

So war das erste Food-Truck-Festival in Freiburg

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Hallo ihr Lieben,

ihr habt Freiburgs erstes Food-Truck-Festival letztes Wochenende verpasst oder gar nichts davon mitbekommen? Dann lest unbedingt weiter, denn heute gibt es mal kein Rezept von mir, sondern einen kleinen Bericht über das erste Food-Truck-Festival in Freiburg auf dem Geländer der Badischen Zeitung.

Was sind eigentlich Food-Trucks? Wie der Name verrät, sind das Wägen, oft umgebaute LKWs oder Anhänger, aus denen Essbares verkauft wird. Im Prinzip die Würstchenbude des 21. Jahrhunderts: cooler, bunter, vielfältiger.


Die Food-Truck-Bewegung ist in den letzten Jahren aus den USA zu uns nach Europa geschwappt und hat sich dabei mit der Slow-Food-Bewegung gepaart. Herausgekommen ist eine bunte Mischung irgendwo zwischen Fast-Food und Slow-Food, zwischen internationaler und regionaler Küche, mit dem Anspruch bloß nicht langweilig zu sein.

So standen auf auf dem Geländer der Badischen Zeitung am vergangenen Wochenende bunte umgebaute Trucks deren Besitzer sagenhafte Hot-Dogs mit Honig-Mustard-Sauce, unglaubliche mexikanische Fisch-Taccos oder saftige Burger mit Pulled Pork anboten.


Auch Freiburger Klassiker waren vertreten, wie Stefans Käsekuchen, dessen legendäre Käsekuchen inzwischen auch außerhalb Freiburgs bekannt sind, oder das Hofeis vom Mundenhof, mit dem besten Eis der Stadt.

Das Festival startete am Sonntag um 11.00 Uhr und dauerte bis 16.00 Uhr bei wunderbarem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen von ca. 30°C. Die Wölkchen am Himmel kamen wie gerufen und spendeten wohltuenden Schatten.

Schon von weitem zeigte sich Freiburg von seiner unverkennbar studentischen Seite: Fahrräder aller Orten. Gehwege, Gartenstücke, Zäune, einfach alles, was sich als Radabstellplatz eignet, war von Rädern belegt. Mit dem Auto zu kommen, wäre hier wahrlich keine gute Idee gewesen. Wir sind relativ spontan zu Fuß hingelaufen und waren angesichts der Menschenmenge und der Fahrradinseln wirklich überrascht.


Typisch Freiburg tummelte sich auf dem Gelände alles vom Kleinkind bis zum Großvater. Warteschlangen von bis zu zwei Stunden musste man in Kauf nehmen, um einen Taco oder Burrito beim Holy Taco Shak zu erwerben. Wir haben uns etwas geschickter angestellt und uns kurzer Hand zu ein paar Freunden in die Warteschlange bei den Hot Dogs geschummelt.


Insgesamt waren 18 Food Trucks angerollt, um die Gaumen der Freiburger zu begeistern. In meinem Fall ist das schon mal gelungen, der Hot Dog war richtig lecker! Gerne hätten wir uns danach noch bei dem ein oder anderen Food Truck durch das Angebot gefuttert, allerdings waren schon um 14.00 Uhr nicht mehr alle Angebote verfügbar und die Warteschlangen waren schlimmer als im Europa-Park.

Beim nächsten Freiburg Food-Truck-Festival bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Warteschlangen gehören einfach dazu, schließlich wird an jedem Stand frisch gekocht, es war nur schade, dass viele Sachen so schnell ausverkauft waren.